Häufig gestellte Fragen zu Lyprinol®

Was ist der Unterschied zwischen Lyprinol® und den wesentlich preiswerteren Grünlippmuschelextrakten?

Das landläufig verkaufte ‚Grünlippmuschelextrakt‘ ist getrocknetes Muschelfleischpulver der neuseeländischen Grünlippmuschel (Perna canaliculus). Die Anbieter dieses preiswerten Produktes nehmen es mit dem Ausdruck ‚Extrakt‘ nicht sehr genau. Das Grünlippmuschelpulver  enthält zu einem geringen Anteil Lipide (=Fettsäuren/Öl, ca. 2-8%) der Omega-3 Gruppe und sehr viel Protein (ca. 51%).

Die Lipide haben im Körper eine anti-entzündliche Wirkung wenn man das Äquivalent von ca.
5-7 rohen Grünlippmuscheln am Tag verzehrt. Voraussetzung für die Wirkung ist, dass das Grünlippmuschelpulver stabilisiert (d.h., es wird nicht so schnell ranzig) sowie gefriergetrocknet wurde (d.h. die Lipide wurden nicht erhitzt). Dieses ist nicht bei allen Produkten der Fall, vor allem nicht bei den sehr preiswerten Produkten, die in Drogeriemarktketten angeboten werden. Selbst bei qualitativ hochwertigem Grünlippmuschelpulver (’Extrakt‘) müsste man aufgrund des niedrigen Lipidgehaltes sehr viel einnehmen um überhaupt eine Wirkung zu erzielen.

Lyprinol®  dagegen enthält nur die entzündungshemmenden Lipide/Muschelöl in Reinform, d. h. nur das Öl aus den Grünlippmuscheln, nicht das Protein. Lyprinol® ist also ein wirklicher Extrakt (CO2-Extrakt) in hochkonzentrierter Form, welches den Preisunterschied zu den Grünlippmuschelprodukten erklärt.

In jeder Kapseln Lyprinol®  sind 50 mg Muschelöl/Lipide enthalten (plus Olivenöl und Vitamin E). Das Muschelöl wurde schonend in einem patentierten Verfahren kalt gewonnen, d. h. aus stabilisiertem und gefriergetrocknetem Grünlippmuschelfleisch CO2-extrahiert. Unter den Lipiden sind auch einige einzigartige Fettsäuren, die in anderen Omega-3 Fischölen nicht gefunden werden (PCSO-524™).

Aus diesem Grund sind bereits 4 kleine Kapseln Lyprinol® pro Tag ausreichend um eine anti-entzündliche Wirkung zu erzielen. Die anti-entzündliche Wirkung wurde in vielen Studien über einen Zeitraum von mehr als 12 Jahren nachgewiesen. In Deutschland ist deshalb Lyprinol® zur diätetischen Behandlung von entzündlich rheumatischen Gelenkbeschwerden zugelassen.
Kann man Lyprinol® zusammen mit den sogenannten ’Blutverdünnern’ einnehmen?
Marcumar zum Beispiel ist kein ‘Blutverdünner’ sondern verhindert durch seine Wirkung die Verklumpung der weißen Blutkörperchen und damit das Thrombose-Risiko (Thrombozyten-Aggregationshemmer). Sehr hohe Dosen von Omega-3 Fettsäuren (mehr als 12 Gramm pro Tag) können eine solche Wirkung verstärken. Da 4 Kapseln Lyprinol® nur 200 mg Omega-3 Fettsäuren beinhalten, hat dieses jedoch keine Verstärkung der Wirkung von Thrombozyten-Aggregationshemmern zur Folge. Auch Leistungssportler können Lyprinol® bedenkenlos zu sich nehmen.

Können Diabetiker Lyprinol® einnehmen?

Es gibt keine negativen Erfahrungen mit Lyprinol®, die mit Diabetes im Zusammenhang stehen. Im Gegenteil, zahlreiche Veröffentlichungen belegen die positiven Wirkungen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf den Gesundheitszustand von Diabetikern.

Beeinflusst Lyprinol® die Schilddrüsenfunktion?

In Lyprinol® ist weniger Jod enthalten als im Leitungswasser, deshalb ist keine Wirkung von Lyprinol® auf Schilddrüsenfehlfunktionen beobachtet worden.

Ich habe eine Allergie gegen Schalentiere, kann ich Lyprinol® einnehmen?

Lyprinol®  ist CO2-extrahiert und enthält keinerlei Eiweiße aus Fisch/Schalentieren. Lediglich ein kleiner Proteinanteil aus Rindergelatine ist in den Weichgelkapseln enthalten.

Wie lange kann/soll ich Lyprinol® einnehmen?

Lyprinol®  ist kein Medikament sondern ein Lebensmittel für die diätetische Beeinflussung von entzündlich rheumatischen Gelenkbeschwerden. Es sollte deshalb zunächst über einen ausreichenden Zeitraum eingenommen werden, um seine Wirkung zu entfalten (je nach Beschwerden, Körpergewicht und allgemeinem Gesundheitszustand 4 Kapseln/Tag über 3-8 Wochen). Eine Langzeitanwendung ist sogar zu empfehlen.

Welche Nebenwirkungen gibt es bei Lyprinol® ?

Bei hoher Überdosierung könnte eine abführende Wirkung eintreten. Deshalb sollte die empfohlene Einnahmemenge beachtet werden. Davon abgesehen sind bei Lyprinol®  keine Nebenwirkungen beobachtet worden.

Kann Lyprinol® positiv auf meine abgenutzten Bandscheiben wirken?

Lyprinol®  wirkt anti-entzündlich und kann in diesem Sinne durchaus positiv wirken, denn aus Gelenkabnutzung entsteht oft eine chronische Entzündung. Lyprinol®  kann jedoch keine Gelenkabnutzung wieder rückgängig machen oder eine Gelenkfehlstellung beheben. Sie sollten also von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker zuerst eine genaue Diagnose bekommen und mechanische Ursachen entsprechend behandeln lassen.

Hilft Lyprinol® bei Morbus Bechterew (Spondylitis Ankylosans)

Gelegentlich ist durch Lyprinol®  eine Verbesserung der Entzündungsschmerzen von Bechterew-Patienten  berichtet worden, es gibt jedoch noch keine Studien für diesen Anwendungszweck.

Ich habe hohen Blutdruck, kann ich Lyprinol® einnehmen?

Lyprinol® hat keinen Einfluss auf den Blutdruck. Generell werden Omega-3 Fettsäuren für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems empfohlen. Deshalb ist gegen die Einnahme von Lyprinol®bei hohem Blutdruck nichts einzuwenden.